Pflegefachkraft aus Vietnam: Pflegeausbildung in Deutschland und seinen Preis

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Deutschland leidet seit langem unter einem Mangel an Pflegefachkräften aufgrund einer alternden Bevölkerung. Schätzungsweise würde Deutschland bis 2030 noch zusätzlich 200.000 Pflegekräfte aus dem Ausland benötigen.

Vietnam ist ein Land mit jungen Humanressourcen, die in einem familiengeprägtes Umfeld aufwuchsen und demgemäß die erforderlichen Eigenschaften besitzen, um eine Pflegefachkraft zu werden. Aus dem Grund sind seit 2015 viele internationale Kooperationsorganisationen und Beratungs- und Schulungsunternehmen für die Pflegeausbildung in Deutschland auf dem vietnamesischen Markt aktiv.

Die eigenständige Bewerbung um einen Ausbildungsplatz in Deutschland ist kein einfacher Weg, insbesondere bei der Herausforderung, den direkten Kontakt zu deutschen Arbeitgebern zu knüpfen. Daher entscheiden sich häufig viele Vietnamesen für eine der folgenden zwei legalen Optionen: Zum einen das von den beiden Regierungen Vietnams und Deutschlands geförderte Programm (Beispielsweise das Dolab-Programm – Projekt GIZ oder das Colab-Programm…), das folglich als vietnamesisches staatlich gefördertes Programm bezeichnet wird. Zum zweiten das Programm der privaten Beratungs- und Schulungsstelle für Auslandsausbildung.

Der deutsche Bundesgesundheitsminister, Herr Jens Spahn, hat auch bereits Maßnahmen ergriffen, um private Unternehmen bei der Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland für Deutschland zu unterstützen. Auch deshalb, weil die GIZ von 2013 bis jetzt erst 4.000 Pflegekräfte aus Drittstaaten wie Serbien, Bosnien, den Philippinen usw. für 290 verschiedene Pflegeheime und medizinische Einrichtungen in Deutschland gewinnen konnte. Aber um den Mangel von mehr als hunderttausend Pflegekräften bis 2030 zu kompensieren, braucht die deutsche Pflegewirtschaft sicherlich den erheblichen Beitrag privater Beratungs- und Schulungsunternehmen für Auslandsausbildung, die im Pflegebereich tätig sind.

Wer übernimmt die Kosten der Pflegeausbildung in Deutschland?

Unabhängig davon, ob es sich um ein staatlich gefördertes Programm oder ein von privaten Einrichtungen durchgeführtes Programm handelt, betragen die Gesamtkosten, um einen vietnamesischen Schüler erfolgreich zum Ausbilden und Arbeiten nach Deutschland zu bringen, rund 10.000 Euro (ca. 280 Millionen VND). Der einzige Unterschied besteht darin, wer diese Kosten trägt.

Beim Kooperationsprogramm Dolab/Colab müssen die Teilnehmer keine Gebühren zahlen, da alle Kosten von den am Projekt kooperierenden Arbeitgebern in Deutschland getragen werden. Die Kosten für die Vermittlung eines Azubis an einen Rekrutierungspartner in Deutschland betragen 9.700 Euro (laut Dokument des Triple Win Programms (Projekt Tripple win – Gewinnung von Auszubildenden aus Vietnam, online veröffentlicht durch Tripple Win)). Aufgrund dessen müssen die Teilnehmer nur für die Lebenshaltungskosten zusätzlich 300 – 840 Euro, durchschnittlich ca. 70 Euro/Monat (inklusive Deutschkurs-beitrag bzw. Programmbeitrag), aufbringen.

Dahingegen müssen die Teilnehmer bei dem Programm der privaten Beratungs- und Schulungseinheiten für Auslandsausbildung diese 10.000 Euro Kosten selbst finanzieren, da es dabei keine staatliche Förderung gibt. Jedoch können sie auch hier aus Seiten der deutschen Arbeitgeber Unterstützung erhalten, indem diese anteilig die Kosten übernehmen.

Wichtig zu erwähnen, wäre dabei, dass diese Kosten keine Provisionskosten sind, sondern Leistungskosten. Die Beratungs- und Schulungsstellen werden meist als reine Vermittlungsagenturen missverstanden, erbringen jedoch verschiedene Leistungen zur Beförderung junger Vietnamesen nach Deutschland. Diese Leistungen umfassen neben der Karriereberatung, auch die Sprach- sowie Skillsschulungen zur Vorbereitung auf die Ausbildung im Ausland, und im Wesentlichen die Betreuung durch den ganzen Prozess bis zum Abschluss der Programmen.

Detaillierte Übersicht zu den Leistungen bei VICAT/ LIA Beratung und Übersetzung als Beispiel finden Sie unter folgendem Link: https://vicat.edu.vn/de/warum-vicat/vicats-leistungskataloge/

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Die Gebühr bei der Beförderung eines Schülers nach Deutschland für die Pflegeausbildung beträgt normalerweise 10.000 Euro (ca. 280 Millionen VND).

Um sich mit Arbeitgebern in Verbindung zu setzen, müssen die Beratungs- und Schulungsstellen direkt mit Unternehmen / Arbeitgebern in Deutschland den Kontakt aufnehmen oder sich Verbänden der Gesundheitswirtschaft in Deutschland anschließen. Bisher gibt es in Deutschland mehr als 34 Verbände dieser Branche mit mehr als 78.000 Mitgliedsunternehmen (ua der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (BPA)). Der Verband ist ein Ort, an dem Unternehmen einen Mitgliedsbeitrag zahlen müssen, um diverse Dienstleistungen zu erhalten. Wie zum Beispiel: Beratung über die Pflegeprofession, Recht und Medienkommunikation, Knüpfung von Beziehungen zu Unternehmen der Pflegebranche, und am wichtigsten die Anwerbung von Personal für das eigene Unternehmen. Die Entscheidung, Personal einzustellen, liegt allein beim Unternehmen.

Der von den Teilnehmern gezahlten Gesamtbetrag soll sicherstellen, dass sie am Ausbildungsprogramm zum/zur Pflegefachmann/-frau mit ähnlichen Dienstleistungen und Richtlinien wie das vietnamesische staatlich geförderte Programm teilnehmen können. Dabei ist zu erwähnen, dass es sich nicht auf bestimmte Zielgruppen, Bewerberzahlen, Fachgebiete oder Bewerbungsfristen beschränkt.

Die Tür zu deutschen Pflegeberufen steht weit offen, aber nicht jeder schafft es dadurch

Das vietnamesische staatlich geförderte Programm ist preislich attraktiv. Die Teilnehmer müssen kaum einen Startkapital aufwenden (nur 3-8% der 10.000 Euro). Dieses Programm weist jedoch noch viele Anforderungen bezüglich der Zulassungsbedingungen, Bewerberzahlen, Ausbildungsdauer, Förderhöhe usw. auf, sodass den jungen Vietnamesen die Tür zum Krankenpflegeausbildung im Ausland nicht wirklich geöffnet wird.

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Das Merkmal des vietnamesischen staatlich geförderten Programms besteht darin, dass die Zugangsvoraussetzungen nur für Studenten oder Absolventen der/des Pflegeausbildung/-studium, sprich examinierte Pflegefachkräfte, und der verwandten Studiengängen gelten und strenger sind. Nichtsdestotrotz entsprechen die Regelungen und die Leistungen aber nur denen des Programms der privaten Beratungs- und Schulungseinheiten. Denn auch wenn die Teilnehmer über einen pflegerischen Berufsabschluss verfügen, nehmen sie ähnlich wie die Abiturienten ohne Erfahrungen im Pflegebereich an der 3-jährigen Ausbildung teil.

Welches Programm ist für die 2 Zielgruppen am vorteilhaftesten?

Mit Unterstützung der deutschen und vietnamesischen Regierungen im Allgemeinen und Bemühungen der privaten Beratungs- und Schulungsunternehmen für Auslandsausbildung im Besonderen nehmen die Karrierechancen vietnamesischer Auszubildenden im Pflegebereich in Deutschland stetig zu. Abhängig von den unterschiedlichen Zielgruppen hat jedes Ausbildungsprogramm gewisse Vorteile. Die Wahl des Programms ist eine Frage der Abwägung und richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen des einzelnen Teilnehmers.

Die Zulassung zum vietnamesischen staatlich geförderten Programm ist sehr selektiv mit einer begrenzten Anzahl an Bewerber pro Jahr. Darüber hinaus können nur Personen mit Erfahrung oder einem Studium im Medizin- und Gesundheitsbereich an diesem Programm teilnehmen.

Das von privaten Beratungs- und Schulungszentren angebotene Auslandsausbildungsprogramm ist soweit für jeden zugänglich, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Abschluss und Werdegang. Damit wird jungen Vietnamesen die Perspektive geboten, Krankenpflege im Ausland zu erlernen und den Titel zum/zur Pflegefachmann und Pflegefachfrau zu erwerben. Im Gegenzug für die eigene Investition in die Zukunft bei renommierten Beratungs- und Schulungsunternehmen erhalten die Teilnehmer die Möglichkeit, einen beruflich sicheren Werdegang zu erlangen. Dazu kommt eine umfassende Betreuung nicht nur während der Zeit in Vietnam, sondern auch während des langen Ausbildungs- und Arbeitsaufenthaltes in Deutschland.

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Berufsbildungsprogramme privater Beratungs- und Schulungsunternehmen verhelfen vietnamesischen Arbeitnehmern zu mehr Möglichkeiten, in Deutschland ausgebildet zu werden und zu arbeiten; einschließlich eine engagierte Betreuung und Versorgung in Deutschland.

In einer völlig neuen Umgebung zu lernen und zu arbeiten, in einer Fremdsprache kommunizieren zu müssen, wird für internationale Auszubildenden (Azubis) immer eine große Herausforderung darstellen. Neben der Tatsache, dass sie ihr Deutsch aktiv verbessern müssen, wünscht sich jeder internationale Azubi einen vertrauenswürdigen Unterstützer, der ihnen in Notsituationen zur Seite steht und aushilft. Dies sind auch die Verantwortung und Verpflichtung, die Beratungs- und Schulungsunternehmen gegenüber ihren Schülern erfüllen müssen. Nichtsdestotrotz gibt es bei den privaten Unternehmen auch schwarze Schafe, die diese Verpflichtungen meist aufgrund ihrer gewinnorientierten Arbeitsweise nicht wie versprochen nachkommen. Aus diesem Grund leiden selbst renommierte Beratungs- und Schulungsunternehmen, wie VICAT Global, unter falschen Vorwürfen und Missverständnissen. Umso mehr bemüht sich VICAT Global kontinuierlich seine Dienstleistungen und dessen Qualität zu verbessern, um nicht nur sprachlich sicheren, sondern auch gut integrierten Kandidaten für den deutschen Ausbildungsmarkt zu präsentieren. Gleichzeitig legt das Unternehmen großen Wert auf die Nachhaltigkeit im Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern, sowie die Verfolgung des eigenen Zieles und der Mission, seinen Schülern auf ihrem Weg zum Erfolg stetig zu verhelfen.

Quelle: Truong Thinh, Dan Tri Reporter

 

 

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